Kambodscha & Vietnam
Nordwest-Vietnam
Ha-Giang, Dong Van, Meo Vac
Samstag, 07. Oktober 2023
Ein neues Kapitel unserer Reise begann, in dem wir den hohen Norden Vietnams erkunden würden. Nach dem Check-Out aus dem «golden Rootser» – dessen Zimmer wir nicht so «golden» fanden und entsprechend auch eine zurückhaltende Bewertung abgaben, was eine längere Diskussion mit Bestechungsversuchen bis zu einer Gratisübernachtung führte – stiegen wir mit unserem neuen Reiseleiter und Fahrer in einen stattlichen Van ein und verliessen die Hauptstadt.
Lange sechs Stunden würde die Fahrt zur Bergregion Hà Giang dauern und der Van sollte für die nächsten Tage unser Transportmittel und unsere mobile Basis sein. Damit die Strecke nicht zu eintönig und anstrengend wurde, legten wir neben einem Mittagessensstopp auch einen Halt in der Pagode Chùa Mia ein.
Die Mia-Pagode bei Duong Lam gehört zu den bedeutendsten Tempelanlagen der Region. Sie liegt auf einem kleinen Hügel umgeben von alten Bäumen und besteht aus mehreren hintereinander angeordneten Höfen und Holzhallen. Von aussen wirkt die Anlage zurückhaltend, doch im Inneren eröffnet sich eine erstaunliche Welt traditioneller vietnamesischer Tempelkunst.
In den Hallen stehen zahlreiche, teils jahrhundertealte Figuren: Buddhas, Mönche, Wächter und Schutzgötter, geschnitzt aus Holz, farbig gefasst und mit einem erstaunlichen Reichtum an Details. Viele Gesichter sind ungewöhnlich ausdrucksstark; manche streng, andere gelassen, wieder andere fast mitleidig. Besonders eindrücklich sind die Darstellungen asketischer Mönche und die lange Reihe von Arhats, die die Besucher still durch die Gänge begleiten.
Zwischen Räucherspiralen, Opfergaben und leisen murmelnden Gebeten entsteht eine Atmosphäre, die zugleich ehrfürchtig und ruhig wirkt. Wer hier einen Moment verweilt, spürt, wie eng Religion, Handwerkstradition und Alltagsleben in Vietnam miteinander verbunden sind.
Überraschend unterhaltsam war die Mittagsrast, bei der wir in einem Restaurant von einer Firmengruppe, die dort ebenfalls ass, spontan zum Anstossen und zu gemeinsamen Fotos eingeladen wurden. Es war für uns der erste Kontakt mit den Menschen im Norden und dem dort so gerne getrunkenen «Happy Water» (Reiswein), welchem wir im Norden Vietnams später noch häufiger begegnen sollten. Zum Glück hatten wir einen Fahrer, so konnten wir ohne schlechtes Gewissen die Verköstigung des Reisweins geniessen.
Unser Tagesziel war das Cay Homestay; eine gemütliche, familiengeführte Unterkunft in der Region Hà Giang. Die Lage etwas ausserhalb des Stadtzentrums verleiht dem Ort eine ruhige, naturnahe Atmosphäre; also genau das, was wir nach dem quirligen Hanoi schätzten.
Nach dem Abendessen repetierten wir noch einmal den am Nachmittag gelernten Trinkspruch: «Mot Hai Ba Yo». Auch nach etlichen Versuchen konnte ich ihn am Ende noch nicht auswendig. Doch dafür konnte ich in astreinem Dialekt «Jupse-quer» sagen, was etwa die gleiche Bedeutung hat.
Weitere Fotos vom Samstag, 07. Oktober 2023
Sonntag, 08. Oktober 2023
Wir verliessen das Cay Homestay um 08:30 Uhr, nachdem es leckere Pancakes mit Bananen und Honig gab.
Unsere Tour startete direkt vor der Haustüre; zumindest würden wir Europäer dies so bezeichnen. Türen gibt es hier in den Gemeinschaftsräumen keine. Alles ist offen, damit der laue Wind die Wärme aus den Räumen trägt.
Gleich nach der Siedlung tauchten wir auf einem schmalen Pfad in den Dschungel ein. Ein örtlicher Führer, der uns heute auf dieser Wanderung begleitete, ging voraus.
Der Weg führte nur bergauf und wir schwitzen das “Happy Water” des gestrigen Abends aus unseren Poren. Von den Blättern der umliegenden Palmenbäume schnitzte unser Führer für jeden einen Fächer. Die Dinger waren beim Wedeln sehr effizient und brachten einen kühlenden Effekt.
Nach einer Weile verliess der Pfad das Dickicht und wir erreichten eine erste Hochebene mit Reisfeldern. Wir hatten den richtigen Zeitpunkt für unseren Ausflug nach Ha Giang gewählt, denn gerade an diesen Tagen färbte sich der Reis in ein wunderschönes grüngelb und war auch noch nicht geschnitten.
Der Ausblick war atemberaubend und wie im druckfrischen Reiseprospekt. Auch das Wetter war auf unserer Seite: die Sonne schien durch eine dünne Wolkenschicht und lies damit die Landschaft einzigartig erscheinen.
Irgendwann wurde uns klar, dass unser Weg nur hochgeht. Das Ziel war eine kleine Siedlung auf dem Bergrücken. Die Motivation hielt sich in Grenzen. Doch glücklicherweise war der Weg durch die Felder sehr abwechslungsreich, so konnte man auch die feuchte Hitze und das Hochsteigen besser ertragen.
Am Zielort, eine kleine Siedlung in einem grünen Berghang, gab es bei einer Familie einen frischen Tee und hochprozentigen Reisschnaps. Anstandshalber genehmigten wir uns eine kleinen Tasse Tee und einen Schluck Schnaps, doch beide Getränke gehörten nicht zu unserem favorisierten Gusto.
Da kam uns das anschliessende Mittagessen in Ha Giang mit den vielen verschiedenen Gerichten viel eher entgegen! Es war so lecker, dass wir wieder einmal zu viel verschlangen und auch bei den Früchten zum Dessert nicht nein sagen konnten.
Einmal mehr stiegen wir am Nachmittag mit dicken Bäuchen in den Minivan und liessen uns die Fressnarkose ausfahren. Denn auf andere Aktivitäten hatte niemand mehr Lust; wir waren müde, es herrschte eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit und auch die Temperatur lag über 30 Grad Celsius. Doch schon bald sollte es anders kommen; denn bereits sechs Kilometer nach Ha Giang statteten wir einem Wasserfall mit einem grossen Wasserbecken einen Besuch ab. Das Schwimmen im kühlen Wasser war eine Wohltat, die auch bei den Kindern sehr willkommen war.
Mit dem Verlassen von Ha Giang starteten wir auf den sogenannten Ha-Giang-Loop, eine berühmte und spektakuläre Rundroute im äussersten Norden Vietnams, die meist mit dem Motorrad oder — wie wir es machten — im Auto befahren wird. Er führt durch dramatische Karstberge, tiefe Schluchten, Reisterrassen und abgelegene Dörfer nahe der chinesischen Grenze und gilt als eine der eindrucksvollsten Landschaftsfahrten des Landes.
Typischerweise verläuft die Route ab der Provinzhauptstadt Ha Giang über Quan Ba weiter durch die Wälder bei Yen Minh und hinauf auf das Dong Van Karst Plateau, ein UNESCO-Geopark. Von dort führt sie nach Dong Van und über den berühmten Ma Pi Leng-Pass nach Meo Vac – einer der spektakulärsten Strassenabschnitte Vietnams, hoch über dem Fluss Nho Que. Anschliessend schliesst man die Runde über kleinere Bergstrassen zurück nach Ha Giang.
Unser Tagesziel war also Quan Ba. Bereits kurz hinter Ha Giang veränderte sich die Landschaft spürbar. Die Strasse windete sich aus dem Tal hinaus und mit jeder Kurve wurden die Blicke faszinierender: Reisterrassen leuchteten in unterschiedlichen Grüntönen, kleine Häuser kauerten an den Hängen und über allem lag ein zarter Dunst, der die Berge wie in feine Schleier hüllte. Der Verkehr wurde ruhiger, nur hin und wieder begegneten wir einem Moped, einem beladenen Lastwagen oder Kindern, die am Strassenrand lachten und winkten.
Die ersten Dörfer der Bergregion wirkten schlicht und lebendig zugleich. Wasserbüffel pflügten die Felder, Frauen trugen Körbe mit Gemüse oder Holz und vor den Häusern trockneten Maiskolben in der Sonne. Immer wieder hielten wir mit dem Auto kurz an, um einen Blick über das Tal zu erhaschen und Fotos zu machen.
Je höher die Strasse stieg, desto dramatischer wurde die Szenerie. Tiefe Schluchten öffneten sich neben der Fahrbahn und die Felsen rückten dichter zusammen. Kurz vor Quan Ba erreichten wir schliesslich den Aussichtspunkt „Heaven’s Gate“ – das „Tor zum Himmel“. Von hier aus lag eine ganze Bergwelt zu Füssen: sanft geformte Hügel, verstreute Dörfer und die berühmten „Zwillingsberge“, die wie zwei grüne Kegel im Tal stehen.
Am späten Nachmittag tauchte schliesslich Quan Ba auf: unser kleiner Zielort, eingerahmt von Bergen, ruhig und freundlich. Die Luft war hier deutlich kühler und es war angenehm vor unserem Homestay, den «Chook Bungalows», im Freien Abend zu essen.
Weitere Fotos vom Sonntag, 08. Oktober 2023
Montag, 09. Oktober 2023
Bevor unsere Reise auf dem Ha-Giang-Loop weiterging, unternahmen wir eine kurze Wanderung durch die Ebene von Quan Ba. Sie führte überwiegend auf schmalen Dorfwegen zwischen Feldern und kleinen Siedlungen hindurch. Links und rechts lagen Terrassenfelder, auf denen Reis, Mais oder Gemüse angebaut wurde. Dazwischen standen einfache Wohnhäuser aus Holz oder Lehm, vor denen Nutztiere gehalten wurden und landwirtschaftliche Geräte lagerten. Unterwegs begegneten wir Bauern bei der Feldarbeit sowie Wasserbüffeln, die gemächlich über die Felder zogen.
Mit zunehmender Entfernung vom Ort öffnete sich der Blick auf die umliegenden Hügel. Besonders auffällig waren die charakteristischen „Zwillingsberge“, die in der Talmitte aus der Ebene aufragen. Von hier aus liess es sich gut beobachten, wie eng Landwirtschaft, Dorfleben und Landschaft in dieser Region miteinander verbunden sind.
Zurück bei unserem Van führte unsere Route von Quan Ba tiefer in die Bergwelt hinein. Die Hänge wurden wieder steiler, die Täler schmaler und immer häufiger säumen Kalkfelsen die Strecke. Hinter jeder Kurve tauchte ein neues Panorama auf: Felder, die sich wie Mosaiksteine zwischen die Felsen schmiegen und kleine Dörfer, die scheinbar an den Hängen klebten.
Mitten im Niemandsland legten wir einen weiteren Halt ein und spazierten zu einer kleinen Siedlung mit nur wenigen Häusern. Unser Guide führte uns zu einer Familie mit Vater und zwei Töchtern, die Mutter war verstorben. In der schlichten Hütte wurden wir am offenen Holzfeuer zu einem Tee eingeladen. Bei dieser Gelegenheit übergaben wir die mitgebrachten, nicht mehr passenden Kinderkleider von Emilia und Luca. Es entstand ein stiller, herzlicher Moment des Austauschs, der auch unsere Kinder tief beeindruckte. Die Kleidung fand hier dankbare Abnehmer.
Weiter ging es auf den Strassen des Ha-Giang-Loops durch die Kiefernwälder von Yên Minh. Die Luft wurde kühler, am Strassenrand standen einfache Stände mit Früchten, Honig und getrockneten Kräutern.
Auf dem Weg zum Tham-Ma-Pass zog die Strasse wieder steil an. Von den Aussichtspunkten sah man, wie sich die Serpentinen in engen Bögen den Berg hinaufzogen und sich mindestens genauso spektakulär präsentierten, wie die alte Gotthardstrasse oberhalb Airolos. Nicht umsonst zählt der Ha-Giang-Loop zu den schönsten Panoramastrassen der Welt.
Je näher wir dem Dong-Van-Karstplateau kamen, desto karger wirkte die Landschaft. Felder lagen wie kleine Inseln zwischen dunklen Karstfelsen, Steinmauern zogen sich über die Hänge und einzelne Häuser duckten sich in windgeschützten Ecken.
Kurz vor Dong Van öffnete sich das Plateau noch einmal weit. Die Strasse verlief hoch über den Tälern und unsere Blicke wanderten über die nicht enden wollenden Bergketten, die sich bis zum Horizont staffelten.
Als wir die letzten Kurven in Richtung Etappenziel Dong Van nahmen, machten wir noch einen sehenswerten Stopp und besuchten den Palast des Hmong-Königs, der direkt an unserer Route lag. Hinter einer massiven Steinmauer verborg sich ein verwinkelter Gebäudekomplex mit Innenhöfen, Holzgalerien und niedrigen Wohnräumen. Die Architektur wirkte auf den ersten Blick fast chinesisch, tatsächlich erzählt sie aber die Geschichte der Hmong-Familie, die hier einst Macht und Handel in der Grenzregion kontrollierte.
Beim Rundgang sahen wir alte Möbel, Lagerräume und kleine Ausstellungsstücke, die vom Leben in dieser abgelegenen Bergwelt berichteten. Es war eine willkommene Abwechslung zum langen Fahrtag auf den kurvenreichen Strassen.
Die zweite Etappe unseres Ha-Giang-Loops beendeten wir in Dong Van und quartierten uns im Hotel Hoa Cuong ein. Das Zentrum von Dong Van ist überschaubar und konzentriert sich rund um den kleinen Marktplatz. Entlang der wenigen Strassen reihen sich einfache Läden, kleine Cafés und Restaurants, in denen Reisende und Einheimische zusammenkommen.
Doch bevor wir uns ins Getümmel stürzten, unternahmen wir eine kurze Wanderung zum Dong Van Viewpoint. Ein schmaler Pfad führte uns aus dem Ort hinaus und schlängelte sich auf einen Hügel oberhalb des Städtchens, wo noch Reste einer alten Befestigungsanlage aus der Kolonialzeit stehen. Das eigentliche Highlight war jedoch der Blick auf das Tal mit dem kleinen Zentrum, den umliegenden Karstfelsen und die Berge, die sich wie Wellen bis zum Horizont zogen. In der Ferne konnten wir sogar den Verlauf der chinesischen Grenze erkennen, eine breite demilitarisierte Zone, die sich durch die Landschaft zog und auf beiden Seiten von Zäunen begrenzt war.
Als die Sonne langsam am Horizont unterging, färbte sich das Licht in weiche Farben und die Landschaft wirkte wie gemalt. Die Konturen der Berge traten deutlicher hervor, während der Himmel in zarten Gelb- und Orangetönen verblasste. Es war einer dieser Augenblicke, die man kaum beschreiben kann: still, weit und schlichtweg überwältigend. Es war definitiv einer der schönsten Momente unserer Reise.
In der Zwischenzeit verwandelte sich Dong Van in einen lebendigen Nachtmarkt: Stände mit Streetfood, handgefertigten Textilien und lokalen Produkten sorgten für eine gemütliche, fast festliche Atmosphäre. Wir gönnten uns eine Hot-Stone-Massage in einem der Massagestudios und zur Abwechslung von der asiatischen Küche gab es an diesem Abend Pizza.
Weitere Fotos vom Montag, 09. Oktober 2023
Dienstag, 10. Oktober 2023
Der dritte Reisetag auf dem Ha-Giang-Loop führte uns von Dong Van über Mèo Vạc zurück nach Ha Giang – eine Strecke, die als eine der spektakulärsten im gesamten Norden Vietnams gilt. Kaum hatten wir Dong Van verlassen, begann sich die Strasse eng an die Felsen zu schmiegen. Links ragten die Felsen senkrecht empor und weit unter uns schnitt der Nho-Que-Fluss seine Schlucht in die Landschaft.
Der berühmteste Abschnitt ist der Weg über den Mã Pì Lèng-Pass. Hier wird besonders deutlich, warum diese Route als Meisterleistung des Strassenbaus gilt. Zwischen Felsen, Abhängen und kaum zugänglichen Hängen entstand eine Strasse, die heute zu den eindrucksvollsten Panoramastrecken Vietnams zählt. Am Denkmal der Strassenbauer legten wir einen kurzen Halt ein. Tafeln und Statuen erinnern daran, wie hart und gefährlich diese Arbeit einst gewesen sein muss. Viele Arbeiter mussten ihr Leben dafür geben.
Gleich hinter dem Denkmal starteten wir auf den Skywalk, einen schmalen, rund drei Kilometer langen Wanderpfad hoch über der Schlucht des Nho-Que-Flusses. Zu Beginn führte der Weg dem abschüssigen Berghang entlang und wenn man geradeaus schaute, konnte man wirklich meinen, der Weg führt direkt in den Himmel.
Wir passierten einige Bauernsiedlungen, ehe der Pfad durch dichtes Gebüsch und teils direkt entlang steiler Felswände weiterführte. Immer wieder bot sich uns ein atemberaubender Blick hinunter in die türkisgrüne Flussschlucht des Nho Que, die sich über Jahrtausende in die Berge gefurcht hat, sowie auf die zerklüfteten Karstberge, die wie kleine grüne Kegel in der Landschaft stehen.
Als unser Fahrer uns einige Kilometer später wieder aufgabelte, führte die Strasse in Serpentinen hinunter nach Mèo Vạc, wo wir eine Mittagspause einlegten. Der Ort wirkt schlicht und funktional, ist aber ein wichtiger Treffpunkt für die umliegenden Bergdörfer. Nach dem Essen ging es weiter Richtung Süden. Die Landschaft wurde nach und nach weicher, die Täler breiter und immer häufiger begleiteten uns wieder ausgedehnte Reisfelder.
Am frühen Abend schlossen wir unseren Loop ab und trafen wieder in Ha Giang ein, wo wir uns im Hotel Royal für eine weitere Nacht einquartierten.
Weitere Fotos vom Dienstag, 10. Oktober 2023
Mittwoch, 11. Oktober 2023
Bevor wir Ha Giang verliessen, machten wir noch einen kurzen Spaziergang durch den kleinen Strassenmarkt mit Lebensmittel im Quartier, wo sich unser Royal Hotel befand. In den letzten Wochen hatten wir uns bereits an den Umstand gewöhnt, dass alle Lebensmittel auf der Strasse verkauft werden. Doch dieser Markt war wirklich sehr ursprünglich und es hatte ganz viele Verkaufsstellen, an denen frisches Fleisch angeboten wurde.
Anschliessend unternahmen wir einen kurzen Abstecher hoch zum Ha Giang City Viewpoint, wo wir im Café bzw. in dem originell umgebauten, alten Bus einen Wheat Bucket Coffee (vietnamesischen Kaffee) probierten. Wie bei den letzten Malen, bei denen wir mutig eine lokale Kaffeevariation kosteten, schmeckte uns auch dieser nicht besonders. Wir sind einfach dem italienischen Kaffee verschrieben. Doch die grossartige Aussicht auf die Stadt konnten wir trotzdem geniessen.
Danach starteten wir die lange Fahrt zurück nach Hanoi. Erst am späteren Nachmittag trafen wir dort nach sechs langen Autostunden ein. Für die letzten Tage in Vietnam quartierten wir uns im Tirant Hotel ein, wo wir eine Familiensuite bezogen.